Das wirklich Gruselige? Nicht zu wissen, wer dein Bier braut


Halloween steht vor der Tür, und überall wird’s gruselig. Kürbisse, Gespenster, Fledermäuse. Aber wisst ihr, was wirklich gruselig ist? Nicht zu wissen, wer dein Bier braut! Als kleine Privatbrauerei sind wir konzernfrei, und genau darum geht es in diesem Beitrag. Denn manchmal spukt’s im Bierregal – und man merkt es erst, wenn man genauer hinschaut.
Was heißt eigentlich konzernfrei?
Im Bierregal stehen viele Marken, die nach Tradition, Heimat und Handwerk aussehen. Hinter manchen davon steckt aber kein eigenständiger Brauer aus der Region, sondern ein internationaler Braukonzern. Von außen sieht man das oft nicht. Etikett, Name und Geschichte wirken regional, die Entscheidungen werden aber ganz woanders getroffen.
Konzernfrei bedeutet: Eine Brauerei gehört keinem Konzern. Sie entscheidet selbst, was sie braut, wie sie braut und mit wem sie zusammenarbeitet. Bei Wartberger Bier heißt das ganz einfach: Ich braue, ich entscheide, und ich stehe mit meinem Namen dafür.
Das Siegel bringt die Wahrheit ans Licht
Damit man im Regal nicht raten muss, gibt es das Siegel der Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs. Brauereien, die es tragen, bekennen sich dazu, unabhängig zu sein und die österreichische Bierkultur und Biervielfalt zu erhalten.
Für euch als Bierfreunde ist das Siegel eine einfache Orientierung: Wer zum Siegel greift, weiß, dass er Bier von einer unabhängigen österreichischen Privatbrauerei in der Hand hat. Daher unser Motto zu Halloween: #greifzumsiegel – damit ihr nicht unabsichtlich ein Konzernbier erwischt.
Wartberger Bier ist Mitglied bei den Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs. Darauf sind wir stolz. Mehr darüber, warum wir dabei sind, lest ihr im Beitrag Warum wir Mitglied bei den Privatbrauereien sind.
Warum es wichtig ist, wer dein Bier braut
Man könnte sagen: Hauptsache, es schmeckt. Das stimmt natürlich. Aber wer sein Bier bewusst wählt, entscheidet mit jedem Kauf auch ein bisschen mit, wie die Bierlandschaft in Zukunft aussieht.
Vielfalt: Unabhängige Brauereien brauen eigenständige Biere nach ihren eigenen Vorstellungen. Je mehr kleine und mittlere Brauereien es gibt, desto bunter ist das Angebot.
Region: Eine Privatbrauerei ist in ihrer Region verwurzelt. Bei uns heißt das: Malz vorrangig aus Oberösterreich, Hopfen vorrangig aus dem Mühlviertel, gebraut in Wartberg ob der Aist.
Verantwortung: Wenn ich mit einem Bier nicht zufrieden bin, kann ich niemandem die Schuld geben. Diese Verantwortung nehme ich gern, denn sie spornt mich an, jeden Sud so gut wie möglich zu machen.
Ehrlichkeit: Ihr wisst bei uns, wer hinter dem Bier steht. Ihr könnt mich anrufen, mir schreiben oder mich im TapRoom besuchen – nach Vereinbarung.
Unser Gespenst mit dem Kochlöffel
Für diese Aktion gibt es ein eigenes Halloween-Motiv: ein kleines Gespenst mit Kochlöffel und Bierflasche, neben einem brodelnden Kessel. Darüber die Frage, um die sich alles dreht: „Das wirklich Gruselige? Nicht zu wissen, wer dein Bier braut!“
Wir finden, das trifft es ziemlich genau. Ein Gespenst unter einem Leintuch – man weiß nicht, wer drunter steckt. Bei Bier sollte das anders sein.
Was ihr tun könnt
Ganz einfach:
- Beim nächsten Einkauf aufs Etikett schauen und nach dem Siegel der Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs Ausschau halten.
- Kleine Brauereien in eurer Umgebung entdecken und probieren.
- Unseren Beitrag teilen, damit noch mehr Leute wissen, worauf sie achten können.
Und wenn ihr Lust auf ein konzernfreies Bier aus dem Mühlviertel habt: Schaut in unseren Shop oder bei Unsere Biere vorbei.
Happy Halloween aus Wartberg
Wir wünschen euch ein schaurig-schönes Halloween. Lasst euch von Gespenstern erschrecken, aber nicht von eurem Bierregal. Greift zum Siegel, genießt bewusst und stoßt mit einem Bier an, bei dem ihr wisst, wer es gebraut hat.
Mehr über unseren Neustart mit neuem Logo, neuer Technik und neuen Bieren lest ihr im Beitrag Wir waren nicht untätig.
greifzumsiegel #konzernfrei #happyhalloween
Prost und Happy Halloween!
Gerald
